Es grünt so grün

Hätten Sie vor 20 Jahren auch nur einen Cent darauf gewettet, dass in einem großen Bundesland eine von den Grünen geführte Koalition mit der CDU zustande kommt? Und das nicht in irgendeinem Bundesland, sondern im konservativen Baden-Württemberg? Wäre eine solche Wette damals angeboten worden, würden diejenigen, die tatsächlich darauf gesetzt hätten, wohl aller Geldsorgen ledig sein …

Ökologisches Denken und Handeln ist mehrheitsfähig geworden, und das nicht „nur“ bei Endverbrauchern, sondern auch und gerade in Unternehmen. Die Devise heißt Nachhaltigkeit – und dabei geht es nicht nur um den dringend gebotenen Umweltschutz, sondern auch um die damit verbundenen Potenziale zur Senkung von Betriebskosten. Beispiel Drucken: Durch die Vermeidung unnötiger Abfälle, die Senkung des Supplies-Verbrauchs und durch einen drastisch reduzierten Energiebedarf lassen sich je nach Unternehmensgröße schnell tausende Euro pro Jahr einsparen.

Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie ist heute in allen Branchen eines der stärksten Verkaufsargumente und ein ideales Entrée für IT-Dienstleister auf der Suche nach neuen Kunden. Damit es allerdings nicht bei bloßen Versprechungen bleibt, sondern tatsächlich handfeste Resultate in Sachen geringerer Umwelt- und Kostenbelastung erzielt werden, ist planvolles Handeln auf mehreren Ebenen angesagt. Ein Blueprint für eine solche Strategie könnte so aussehen:

  1. Führen Sie eine besonders gründliche Umweltverträglichkeitsanalyse durch. Berücksichtigen Sie dabei alle relevanten Faktoren wie Energie- und Papierverbrauch und die Supplieskosten. Identifizieren Sie alle Möglichkeiten, wie Ihr Kunde mit einem ausbalancierten Einsatz von Geräten und Management-Tools den Verbrauch von Material und Energie reduzieren kann.
  2. Legen Sie dabei ein besonderes Augenmerk auf den Energieverbrauch der Drucker und empfehlen Sie Geräte, die den neuesten ENERGY STAR Anforderungen entsprechen. Damit kann der Verbrauch im Vergleich zu nicht zertifizierten Druckern um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Achten Sie zusätzlich darauf, dass die empfohlenen Geräte über einen Ruhe- und Tonerspar-Modus verfügen. Kombinieren Sie diese Hardware mit Print Management Tools, die Druckjobs dynamisch an das effizienteste Gerät routen.
  3. Empfehlen Sie Multifunktionsgeräte zur Integration ganzer Workflows. Der Mehrwert dieser MFPs besteht unter anderem in dem, was sie nicht drucken. Leistungsfähige Geräte ermöglichen das Scannen, Speichern und den anschließenden Austausch digitaler Dokumente. In Verbindung mit einem Workflow Management Tool sinkt so nicht nur der Materialverbrauch, sondern steigt gleichzeitig die Produktivität.
  4. Reduzieren Sie den Papierverbrauch mit einem Schlag um bis zu 50 Prozent, indem Sie beidseitigen Druck als Standard vorgeben. Aktivieren Sie ebenfalls die sogenannte „Pull Printing“-Option, also das sichere Drucken unter Verwendung einer User PIN. Unbedachte Ausdrucke werden so auf ein Minimum reduziert.
  5. „Erziehen“ Sie Ihren Kunden zum Recycling. Bieten Sie ihm dazu Programme zur Rücknahme und Wiederaufbereitung von Tonerkartuschen und klären Sie ihn über die Vorteile des Recyclings von Papierabfällen auf.
  6. Nachdem alle Maßnahmen umgesetzt wurden, sollten Sie die erzielten Effekte regelmäßig messen und reporten. Dazu stehen Ihnen heute ausgereifte Softwarelösungen zur Verfügung, die zudem segensreich für Ihr eigenes Geschäft sind. Denn wann immer sich weitere Optimierungsmöglichkeiten beim Kunden ergeben, klingelt es bei Ihnen in der Kasse …

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