Digitaldruck und Augmented Reality: Wenn Farben buchstäblich zu leben beginnen

Dass das Xerox Iridesse Digitaldrucksystem mit seinen bis zu sechs Inline-Dry-Ink-Stationen eine überragende Druckqualität mit atemberaubenden Spezialeffekten ermöglicht, ist in Fachkreisen weltweit anerkannt. Welche geradezu verblüffenden Dimensionen die technische Brillanz des Systems eröffnen kann, wenn sie mit einer kreativen Idee, einer überzeugenden Story und einer weiteren innovativen Technologie verknüpft wird, das zeigt das Beispiel einer Direkt Mailing-Kampagne, für welche die Schweizer Impress Spiegel AG zurecht für den renommierten Swiss Print Award 2020 nominiert wurde.

Die Grenzen zwischen Print und Online verschwinden
Wohin sich die Drucktechnik seit den Tagen Gutenbergs entwickelt hat, ist schon bemerkenswert. Vom Zylinder- zum farbigen Rotations- und Offsetdruck, von der Elektrofotografie eines Chester Carlson bis zum heutigen hochmodernen Digitaldruck, die technologischen Innovationschübe waren gewaltig. Mit der in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer stärker werdenden Online-Konkurrenz entstand jedoch für die Druckindustrie eine neue Herausforderung, auf die sie zu reagieren gezwungen war. Die Lösung: konsequente Rationalisierung, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung – und die intelligente Verknüpfung der Kommunikation und Information via Print und Online. Eine solche ermöglichte zum Beispiel der schon 1994 entwickelte QR-Code, einer Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten, die per Smartphone-Kamera und App erfasst wird und den Anwender sofort auf eine gewünschte URL weiterleitet. Dabei ist es bei entsprechender Datenaufbereitung und durch die Verwendung eines Drucksystems wie der Iridesse möglich, den Empfänger eines Druckerzeugnisses auf eine individualisierte Website, eine sogenannte PURL, zu routen, welche exakt auf sein persönliches Profil zugeschnittene Informationen enthält.

Der nächste Schritt: Druck wird multisensorisch
Die Aufmerksamkeit von Konsumenten ist ein flüchtiges Gut. Wer bei Werbemitteln innerhalb der ersten Sekunden nicht gewonnen wird, ist verloren. Darum spielen deren Haptik, Optik und drucktechnische Spezialeffekte eine solch große Rolle. Dabei gilt: Je mehr Sinne beim Empfänger einer Botschaft dabei angesprochen werden, umso eindrücklicher und nachhaltiger kann diese sein.
Und genau diese Multisensorik ermöglicht die Verknüpfung von Print und Augmented Reality, der computergestützten Erweiterung der wahrgenommen Realität.

„Dress To Impress“: Huch, die Katze spricht mit mir!
Wie eine solche Verknüpfung aussehen kann, das hat die auf personalisierte Drucksachen und Data-Management spezialisierte IMPRESS Spiegel AG aus der Schweiz jetzt höchst eindrucksvoll bewiesen. Bei deren crossmedialer „Dress To Impress“-Kampagne, die mit Hilfe des Xerox Iridesse Digitaldrucksystems umgesetzt wurde, ist im brillanten Farbdruck ein Code enthalten, der per Smartphone Kamera und einer frei verfügbaren App ausgelesen werden kann und der dem nichtsahnenden Anwender eine völlig neue Erfahrung beschert.

Doch anstelle nun weiter theoretisch über diese neue Dimension der Drucktechnologie zu sprechen, zeigen am besten zwei Beispiele aus der Kampagne, wovon die Rede ist. Laden Sie einfach die kostenlose Xtend-App aus den Google oder Apple App-Stores, richten Sie ihre Smartphone Kameras auf Ihren Monitor und die folgenden Abbildungen und öffnen Sie Augen und Ohren. Und auch wenn Sie Schwyzerdütsch nur bruchstückhaft verstehen – die Wirkmächtigkeit der Kampagne verstehen Sie auf jeden Fall:

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