Alexa, bitte zweimal doppelseitig ausdrucken!

Gehören Sie auch zu den Leuten, die schon einen Amazon Echo, diesen sprachgesteuerten schlauen Lautsprecher zu Hause stehen haben? Ich selber nicht, aber zwei meiner „early Adopter“-Freunde haben sofort zugegriffen, als die Echos hierzulande verfügbar waren. Nach der Anfangseuphorie („Alexa, erzähl mir einen Witz!“, „Alexa, warum ist der Himmel blau?“, „Alexa, spiel was von Metallica“) ließ die Begeisterung allerdings zügig nach. Selbst die Möglichkeit, die Echos als Steuerung für ihre diversen Smart Home-Systeme einzusetzen, wird heute von den Jungs nur noch fragmentarisch genutzt, weil die guten alten Lichtschalter halt doch ein ziemlich ausgereiftes User Interface haben …

Nun, wie dem auch sei: Faszinierend sind die Teile ganz ohne Zweifel. Und ganz ehrlich, die zum Teil sehr vehement geäußerten Datenschutzbedenken wirken schon ein klein wenig bigott, wenn sie von Leuten kommen, die ein Smartphone und damit nichts anderes als ein Mikrophon ins Internet am eigenen Leibe tragen. Vor allem aber sind die Echos und vergleichbare „Artificial Intelligence“-Lösungen eines: sehr, sehr zukunftsträchtig. In zehn Jahren, jede Wette, hat sich die cloud-basierende Sprachsteuerung von Gebrauchsgütern flächendeckend durchgesetzt und ist zu einem unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden. Und das liegt vor allem daran, weil die Kapazität dieser Systeme rasante Schübe durchläuft und in immer neue Anwendungsbereiche vordringt.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was das alles mit Xerox, mit dem Channel und vor allem mit Ihrem täglichen Business zu tun hat. Gute Frage, aber tatsächlich gibt es viel mehr Berührungspunkte, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Da sich das Einsatzspektrum von sprachgesteuerten Systemen keineswegs auf den privaten Bereich beschränken wird, könnte es sogar sein, dass Sie schon in näherer Zukunft selbst Lösungen entwickeln, die es erlauben, in natürlicher Sprache mit Office-Devices zu kommunizieren. Einer unserer Partner, die Firma Vision-E aus Fairfield in New Jersey, macht das heute schon. Das Unternehmen hat mit Vision-E Voice eine Lösung entwickelt, die zwei bahnbrechende Technologien verbindet: Die Amazon Echo Spracherkennung und ConnectKey von Xerox. Wie einfach das funktioniert und welches Potenzial die verblüffende Anwendung hat, zeigt der folgende kleine Clip:

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis weitere Voice-Anwendungen auch für professionelles Office Equipment zur Verfügung stehen werden. Und wer weiß, vielleicht gehört Ihr Unternehmen ja zu den ersten Anbietern, die sich in Deutschland mit solchen innovativen Angeboten in Stellung bringen.

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1 Comments

  1. H.W. Richter Juni 1, 2017 - Antworten

    Also die Vorstellung, dass jetzt auch noch im Großraumbüro mit Druckern und sonstigem Geraffel geschwatzt wird, finde ich nicht besonders erfreulich. Die beschriebene Lösung mag ja ganz nett sein, aber ob sie sich durchsetzt, wage ich mal sehr zu bezweifeln.

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