Wie Sie YouTube erfolgreich in Ihren Marketing-Mix einbinden können

Bis Ende dieses Jahres, so lauten aktuelle Schätzungen, wird rund 70 Prozent des Traffics auf Webseiten über Videos generiert. Und die mit Abstand bedeutendste Plattform für diese Clips ist auch hierzulande YouTube. Es wäre also nachgerade sträflich, den Service aus dem eigenen Marketing-Mix auszuklammern. Um seinen Videos allerdings das Schicksal zu ersparen, zwischen Abermillionen anderer Unternehmensclips ein ungeklicktes Schattendasein zu fristen, sollten schon bei Produktion einige Grundregeln beachtet werden. Dazu folgend einige Tipps:

Immer das Ziel im Auge haben
Es hilft wenig, wenn ein YT-Nutzer nur wenige Sekunden eines Clips anschaut und dann weiterzappt. Ziel sollte es sein, dass das ganze Video angeschaut wird, ein „like“ und vielleicht sogar ein positiver Kommentar abgegeben wird. Idealerweise sollte der Besucher anschließend den eigenen YouTube-Kanal abonnieren. Um auf diese Weise Reichweite auszubauen, muss ein Clip vor allem eines sein: kurz und mit einer klaren Botschaft versehen.

Gebrauchsanleitungen produzieren
Klar, Produkt- oder Firmenvideos werden niemals die Klickzahlen erreichen, mit denen die jeweils neuesten Superstars, kleine Kätzchen oder süße Eulen prunken. Aber eine Kategorie stößt regelmäßig auf vergleichsweise hohe Resonanz: Praktische Gebrauchsanleitungen bzw. „How to“-Videos. In unserem Umfeld wären das etwa Clips, die zeigen, wie besonders effektiv gedruckt werden kann, sich typische Fehler vermeiden lassen oder wie ein Tonerwechsel ohne größeres Malheur vonstattengeht.

“Call to Actions” gezielt einsetzen
Ein “Call to Action” (CtA) ist eine Handlungsaufforderung, etwa die eigene Webseite zu besuchen, einen Kommentar abzugeben oder zum Telefon zu greifen. Lädt man ein neues Video hoch, ermöglicht es YouTube, einen solchen CtA an jeder gewünschten Position des Clips einzufügen – eine Option, die auf alle Fälle genutzt werden sollte.

Bookmarking Services nutzen
Tools wie onlywire ermöglichen es, seine Clips automatisch auf hochfrequentierten Seiten wie Tumblr, Facebook, Twitter, Blogger, LinkedIn, WordPress etc. zu posten. Sie erzeugen von diesen Seiten ebenfalls die für das Google-Ranking essenziellen Backlinks auf die auf der eigenen Webseite geposteten Videos.

Keywords beachten
Wie bei der eigenen Webseite spielen auch bei Videos der korrekte Einsatz sogenannter Keywords, also der Suchbegriffe, die Internetnutzer in das Eingabefeld von Suchmaschinen wie Google eingeben, eine Schlüsselrolle. Damit die Videos anhand dieser Keywords gefunden werden, sollten Ihre wichtigsten Keywords im Videotitel und in der Meta-Description auftauchen.

Kontaktinfos in die Beschreibung aufnehmen
Setzt man Kontaktinformationen wie die eigene Telefonnummer oder die Firmenwebseite ganz an den Anfang der Beschreibung eines Videos, dann taucht diese auch in der Übersicht auf, die einem Besucher angezeigt wird, wenn er nach einem bestimmten Stichwort sucht.

Videos ebenfalls in die eigene Webseite einbinden
Wenn man seine auf YouTube geposteten Clips oder solche von anderen Quellen ebenfalls in die eigene Webseite einbindet, hat das gleich mehrere Effekte: Neben der gesteigerten Attraktivität für die Besucher beeinflusst man damit ebenfalls die Auffindbarkeit in Google, da die sogenannte „Time on Page“ vom Suchmaschinenalgorithmus positiv bewertet wird.

Xerox Vertriebspartner können übrigens auf einen großen Fundus von professionell produzierten Clips zur kostenlosen Verwendung auf den eigenen Webseiten zugreifen. Nach dem Login in das Xerox SmartCentre finden sich in den jeweiligen Produkt- und Lösungsbereichen Dutzende von „How to“-Clips oder virtuellen Demos, die für alle Interessenten und Kunden von hohem Nutzwert sind.

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One Comment

  1. Heiner Van Den Berg Februar 9, 2016 - Antworten

    Super Artikel mit guten Tipps.

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