Xerox Iridesse beim Druckwerk Schaffhausen: „Läuft wie es Örgeli!“

Über lange Zeit erfolgte der Austausch von Informationen aller nur denkbaren Art zu einem Großteil über Printprodukte. Direkt gekoppelt an das Wachstum aller Wirtschaftszweige und den steigenden persönlichen Wohlstand kannte die Druckindustrie so nur eine Richtung: aufwärts.

Doch dann ereigneten sich in zügiger Abfolge eine Reihe disruptiver Veränderungen. Der Siegeszug des Internets stellte das einstige Informationsmonopol in Frage, die Finanzkrisen des neuen Jahrtausends hatten erhebliche Umsatzeinbrüche zur Folge, steigende Rohstoffpreise und auf Billigangebote setzende Online-Druckereien setzten die Branche unter Druck – und dann war da noch etwas mit dem sattsam bekannten Namen Corona.

Druckereien, die nach dem Motto „Augen zu und durch“ weiterhin auf ihre althergebrachten Verfahrensweisen und die Treue ihrer Stammkundschaft setzten, gerieten in eine vitale Krise, die bei weiten nicht alle überlebten. Diejenigen aber, die Veränderungen wie die Digitalisierung als Chance wahrnahmen und die sowohl mit ihrer technischen Ausstattung und ihrem Produktportfolio als auch ihrer Kundenansprache das ganze Spektrum der neuen digitalen Möglichkeiten geschickt nutzten, konnten nicht nur allen Krisen trotzen, sondern auch in angespannten Zeiten prosperieren.

Klein, fein, veredelt!

Ein Musterbeispiel für die letztgenannte Kategorie ist das Druckwerk Schaffhausen. Das Schweizer Unternehmen, dessen Wurzeln in einem 1944 gegründeten Familienbetrieb liegen und welches durch eine Reihe von Übernahmen und Fusionen zur heutigen Größe heranwuchs, ruhte sich nicht auf seiner vergleichsweise stabilen Auftragslage aus, die die enge Verbindung mit der am Firmensitz Schaffhausen beheimateten Pharmaindustrie und den über die Jahre gewonnenen Kunden in der Lebensmittelbranche, in Behörden und lokalen Unternehmen garantierte, sondern traf einige kluge strategische Entscheidungen, die viel mit der Person des seit 2015 verantwortlichen Geschäftsführers Urs Wohlgemuth zu tun haben.

Urs Wohlgemuth, gelernter Drucker mit Ingenieurstitel und Karrierestationen in der Papier- und Marketingbranche, formulierte eine Unternehmensstrategie, die den mit dem „Heavy Metal“-Maschinenpark (O-Ton U. Wohlgemuth) erwirtschafteten Umsatz im Offset-Segment als Freiraum versteht, um sich mit kreativen Ideen und fortschrittlicher Technologie neue Kundenkreise zu erschließen. Anders formuliert: „Wir nutzen heute 80% unserer kreativen Ressourcen, um uns von der Breite in die Spezialisierung zu bewegen. Lukrative Kleinauflagen innovativer Printprodukte sind für uns der Königsweg, in einem insgesamt schrumpfenden Markt neue Kundenkreise zu erschließen und unser Vertriebsgebiet deutlich auszudehnen“, so Wohlgemuth.


Urs Wohlgemuth, Geschäftsführer Druckwerk Schaffhausen

Erfolgspfeiler Xerox Iridesse

Die ersten Xerox Digitaldrucker hielten schon vor über 10 Jahren Einzug in die Räume des Druckwerks Schaffhausen. Zwischen Weihnachten und Silvester 2020 kam es dann zu einem Update des Maschinenparks, welches sich auf Anhieb als perfektes Fundament für die „Klein, fein, veredelt“-Marschrichtung erwies und sich zusätzlich bei Auflagenhöhen von bis zu 1000 Druckbögen als hochrentable Alternative zum Offset-Verfahren empfahl: Die Xerox Iridesse, ein hochmodernes digitales und weitgehend automatisiertes Produktionsdrucksystem, welches zeitraubende manuelle Eingriffe minimiert und qualitativ höchstwertige Druckerzeugnisse ermöglicht, die sich auch in kleinen Auflagen rechnen.


Christian Vogt, Leitung Prepress und Digitaldruck

Die herausragende Vierfarbqualität des Drucksystems ist allerdings nur der Anfang dessen, was tatsächlich möglich ist. Denn mit zwei zusätzlich einsetzbaren Farbstationen ist die Iridesse in der Lage, Spezial-Trockentoner schichtweise über oder unter CMYK aufzubringen. So können beispielsweise Gold- und Silbermetalliceffekte allein eingesetzt oder mit CMYK überlagert werden, um beeindruckende schillernde Paletten zu erzeugen. Mit Weiß können aufsehenerregende Verzierungen kreiert werden, ein Transparentauftrag kann genutzt werden, um Seiteninhalte hervorzuheben und Textureffekte zu erzeugen.


Echte Iridesse Fans: Digitaldruck Operatorin Claudia Barnett und Christian Vogt

Die ersten Druckergebnisse, die das Team um Urs Wohlgemuth und Christian Vogt, den Leiter Druckvorstufe und Digitaldruck, nach der Installation der neuen Maschine in Händen hielt, sorgten jedenfalls für Begeisterung: „Die Iridesse ist einfach eine tolle Lösung. Die Bandbreite dessen, was damit möglich ist, ist so außergewöhnlich wie die Druckqualität. Total begeistert sind wir zudem von der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Maschine. Die Iridesse läuft einfach wie es Örgeli und ist dabei auch noch viel umweltfreundlicher als das Bogenoffset-Verfahren“, lobt Christian Vogt.

Spitzentechnologie + Spitzenideen = Spitzenresultate

Zur vollen Entfaltung kommen die zahllosen Möglichkeiten der Iridesse natürlich erst in Verbindung mit kreativen Köpfen wie denen des Druckwerks Schaffhausen. Ein Beispiel dafür ist die „Lichtblicke“-Kampagne, mit der sich das Team des Druckwerk Schaffhausen für die Treue und Wertschätzung der Kundschaft und der Geschäftspartner während der Corona-Krise bedankt. Die zu diesem Zweck mit der Xerox Iridesse produzierte, aufwändige Grußkarte zeigt zugleich die neuen Möglichkeiten, die den Kunden mit der hochmodernen 6-Farben-Digitaldruckmaschine geboten werden können.


Die „Lichtblicke“-Kampagne

Neben der in der gesamten Schweiz Aufmerksamkeit erregenden „Lichtblicke“-Kampagne sorgen eine Vielzahl weiterer kreativer On- und Offline-Aktivitäten dafür, dass sich das Druckwerk Schaffhausen über neue Kundenkreise freuen kann, die ihre Mailings, Geschäftsdrucksachen und Werbebeilagen mit den durch die Iridesse realisierbaren Effekten aufwerten wollen – und die bereit sind, für die gebotene Qualität einen fairen Preis zu zahlen.

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