Drucker unter Druck

von Sascha Plathen, Manager Channel Sales Central Europe, McAfee GmbH (Gastbeitrag)

Die Zahl, Komplexität und die Raffinesse moderner Schadsoftware nimmt stetig zu. So erfassten unsere Spezialisten aus den McAfee Labs im Threats Report für das dritte Quartal 20 Millionen neue Malware-Varianten. Damit stieg die Gesamtzahl auf 170 Millionen. Gefahren durch Malware werden meistens in Zusammenhang mit PCs gesehen – doch auch andere Geräte sind angreifbar. So können tatsächlich alle Geräte, die mit dem Internet verbunden sind und über eine eigene IP-Adresse verfügen, potenziell von Hackern angegriffen werden. Auf diese Weise können zum Beispiel Angriffe auf Firmen relativ einfach erfolgen: Über zentrale Drucker, die ungeschützt im Netzwerk betrieben werden. Gerade ein Abteilungsdrucker ist dafür ein perfektes Ziel. 80 Prozent aller Daten werden heute immer noch ausgedruckt, wobei die Daten zuvor in der Regel auf der eigenen Festplatte des Druckers gespeichert werden. Wenn dieser Drucker nun mit einer IP-Adresse am Netz hängt ist es für einen Hacker wesentlich interessanter diesen zu hacken als einzelne Desktop-Rechner.

Diesem Problem begegnen McAfee und XEROX mit einem Schutz gegen Malware und Viren für netzwerkfähige Multifunktionsdrucker. Hierfür nutzen die XEROX-Geräte die Software McAfee Embedded Control, bei der es sich um eine fortschrittliche Filtering-Methode handelt, die den Zugriff von ausschließlich geprüften Programmen erlaubt. McAfee Embedded Control bietet auf einzigartige Weise Schutz für Geräte mit festem Prozessor oder Speicher, die häufig sensible Daten speichern, ohne dabei die Systemleistung zu beeinträchtigen. Die Effizienz entspricht der des Einzelmodus – ohne Netzwerkzugriff. Die dynamische Whitelist-Verwaltung vereinfacht die Unterstützung mehrerer Konfigurationen für unterschiedliche Unternehmensanforderungen. Ferner vereinfacht diese Sicherheitslösung den Prozess für IT-Administratoren mit einer Software, die in den Multifunktions-Controller integriert ist. Durch unverzügliche Warnungen können Zeitpunkt und Ursprung von Sicherheitsgefahren erfasst und nachverfolgt werden. Für Administratoren ist dadurch das ständige Informieren und aktive Blockieren von Malware-Bedrohungen überflüssig. Und der Drucker damit weniger unter Druck…

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