Carsharing und was wir daraus lernen

Gastbeitrag der deutschen CRN Redaktion:

Teilen ist trendy. Selbst beim Liebling der Deutschen bröckelt die Lust am persönlichen Besitz. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage nutzen bereits acht Prozent der Bundesbürger Carsharing-Angebote, das sind immerhin vier Millionen Menschen. Anfang 2013 waren es nicht einmal zwei Millionen. Jeder zweite Autofahrer kann sich vorstellen, solche Angebote zu nutzen. Das sind umgerechnet 24 Millionen. Doch was bedeutet der Trend zum Teilen konkret? Haben wir bald alle nur noch einen Dienstwagen und nutzen ihn nach Bedarf?

Fest steht: Teilen ist nur dort gut, wo es auch sinnvoll ist. So muss zum Beispiel die Sicherheit stimmen und klar festgelegt sein, wer nutzungsberechtigt ist. Denn wer würde schon ein Auto mit eingestecktem Schlüssel einfach offen stehen lassen, damit es jeder Passant frei nutzen kann?

Auch bei den Themen Dokumentenmanagement und Druck spielt Teilen schon längst eine wichtige Rolle. Mehrere Anwender haben Zugriff auf wichtige Dokumente und der einzelne Drucker am Arbeitsplatz ist in vielen Fällen Druckinfrastruktur für ganze Abteilungen gewichen. Für Fachhändler und Systemhäuser bietet das eine Fülle von Chancen, stellt sie aber mitunter auch vor enorme Herausforderungen. Denn genau wie beim Carsharing bedarf es klarer Regeln für die gemeinsame Benutzung. Sonst erhalten schnell Mitarbeiter umfassenden Zugriff auf Dokumente, die eigentlich nicht für sie bestimmt sind.

Auch bei der gemeinsamen Nutzung einer Druckerlandschaft muss die Organisation stimmen. Die Optimierung aller Vorgänge steht dabei im Vordergrund. Dazu gehören nicht nur Regeln, wer welche Gerät wie nutzen darf, sondern auch klare Bestimmungen in Bezug auf die Priorität und die Sicherheit.

Was passiert eigentlich, wenn beim Carsharing das Benzin zu Neige geht oder der Wagen einfach den Dienst versagt? Auch hier muss es klare Regeln geben, damit das Sharing-Modell erfolgreich ist und für die Fahrer nicht zur Nervenprobe wird. Denn sonst wäre das Carsharing schnell zum Scheitern verurteilt. Auch das lässt sich gut auf den Bereich Druck übertragen: Es braucht genaue Regeln, damit selbst bei gestiegenem Druckvolumen stets ausreichend Verbrauchsmaterial vorhanden ist und selbst ein kleiner Defekt an einem der Geräte professionell und zeitnah beseitigt wird. Zum Glück sind Fachhändler im IT-Bereich meist schon viel weiter als aufstrebende Carsharing-Firmen. Sie haben bereits seit langem verinnerlicht, wie wichtig genaue Kenntnisse der Kundenbedürfnisse sind und dass Service ein entscheidender Faktor dafür ist, ob ein Projekt erfolgreich verläuft.

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