Xerox und die „Wilson Richtlinie“ – ein Statement für Gleichberechtigung und Vielfalt

Vor 60 Jahren, 1957, verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts. Am 1. Juli 1958 trat es in Kraft. Laut Artikel 3 des Grundgesetzes sind Männer und Frauen seither gleichberechtigt. Aber sind sie dies wirklich – auch in der Praxis?

Ein Unternehmen, welches sich nach wie vor diesem gesellschaftlichen Diskurs stellt, ist Xerox. Wie kaum ein anderer weltweit operierender Konzern engagiert sich Xerox für die Rechte von Minoritäten und für die Gleichbehandlung der Geschlechter. Wie tief diese Überzeugung in der DNA unseres Unternehmens verankert ist, zeigt unter anderem die sogenannte „Wilson Richtlinie“, die explizit vorschreibt, dass in der finalen Runde von Kandidaten für Managementpositionen immer auch Frauen und Minderheiten berücksichtigt werden müssen.

Das Wertversprechen von Xerox wird heute von Unternehmen und Regierungen weltweit und quer durch alle Branchen anerkannt. Wir beschäftigen Menschen, die ein ernsthaftes Interesse daran haben, unsere Gesellschaft zu verbessern. Wir haben eine Unternehmenskultur, die sich für Vielfalt und kontinuierliche Verbesserung am Arbeitsplatz engagiert und eine Innovationsgemeinschaft, die das Potenzial von Dienstleistungen und Technologien ausschöpft – für das Versprechen einer besseren Welt.

Der Name der Richtlinie geht auf den Gründer der Xerox Corporation, Joseph C. Wilson, zurück. Dieser hatte sich in sechziger Jahren angesichts der dramatischen Rassenunruhen mit führenden Köpfen der schwarzen Community seiner Heimatstadt Rochester, N.Y., zusammengesetzt und diskutiert, wie er in seiner Funktion das Ringen um Gleichberechtigung unterstützen könne. Das Resultat der Überlegungen bestand in einer Verpflichtung des Unternehmens zur Diversität, eine Position, die seither von jedem nachfolgenden Unternehmensleiter bekräftigt und fortgeführt wurde.

Durch Leadership vor über einem halben Jahrhundert – durch einen Mann – wurde Diversity Teil unseres Wertesystems – Teil unserer DNA. Heute haben wir eine der vielfältigsten Belegschaften der Welt. Durch diese Vielfalt der Hintergründe und Perspektiven haben wir den unglaublichen Vorteil, auf verschiedenste Arten unser Geschäft zu beleuchten – was zu innovativen Durchbrüchen für unsere Kunden und Begeisterung für ihre Arbeit bei unseren Mitarbeitern führt.

Die „Wilson Richtlinie“, die 2015 eine besondere Würdigung durch Präsident Obama erfuhr, ist der wohl prominenteste Ausdruck einer zur Diversität verpflichteten Unternehmenskultur, aber beileibe nicht der Einzige. Das weit darüberhinausgehende Engagement des Unternehmens fand und findet seinen Niederschlag in einer globalen Reihe von Initiativen und Policies, die für hohe mediale Aufmerksamkeit sorgten und mit einer Vielzahl von Awards bedacht wurden:

  • Das Latina Style Magazin zeichnete Xerox als eines der 50 Top-Unternehmen für lateinamerikanische Frauen aus
  • Black Enterprise listet Xerox in seinem Ranking der Unternehmen mit farbigen Top Managern
  • Das Diversity MBA Magazine zählt Xerox zu den “Best Places for Women & Diverse Managers to Work”

Diese Liste ist nur eine kleine Auswahl kürzlich zugedachter Awards, auf die wir natürlich sehr stolz sind. Besonders stolz aber sind wir darauf, in einem Unternehmen zu arbeiten, das Haltung zeigt und nach außen trägt:

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