Die Frisur sitzt, Mobile Printing geht

Von Peter Kratky General Manager, European Channels Group – Germany

Hamburg, 8:30 Uhr, wieder mal Regen. Zwischenstopp München,  es ist ziemlich windig. Weiterflug nach Rom, die Sonne brennt – in den späten achtziger Jahren konnte man diesem Spot kaum entkommen. Damals hätte ich nicht gedacht, dass das ambitionierte Reiseprogramm der Dame mit der Betonfrisur auch einmal meine Realität sein würde. Doch ziemlich genauso sieht heute meine Arbeitswoche aus: Management-Meetings in UK, Kundenbesuch in  München, Partnerbesuch in Hamburg, Messen irgendwo sonst in Europa – in meinem Neusser Büro bin ich eher seltener Gast.  Damit ich mich trotz Nomadentums mit  Kollegen, Partnern und Kunden austauschen kann, sind Smartphone, Tablet, Cloudspeicher und Collaboration-Plattformen meine unverzichtbaren Hilfsmittel geworden – wie für Abermillionen andere „Online-Arbeiter“ auch: dank der neuen digitalen Technologien sind wir alle nicht mehr an einen festen Schreibtisch gebunden.

GettyImages_108269729Die Flexibilisierung der Arbeitswelt eröffnet eine Vielzahl neuer Freiheiten, bringt im Gegenzug jedoch auch Herausforderungen mit sich. Wie kann man den Informationsaustausch  über eine ganze Region oder zwischen global verstreuten Mitarbeitern so gestalten, dass nicht nur digitale Inhalte geteilt werden, sondern auch Papierdokumente Teil des Wissenstransfers sind? Oder um wieder meinen Arbeitsalltag zu bemühen: Wie zum Teufel bekomme ich das wichtige Vertragsdokument, an dem ich im Flieger unter Hochdruck gearbeitet habe, nach meiner Landung in Rom zu Papier?

 

Eine Brücke zwischen digitaler und analoger Welt ist also gefragt. Und diese Brücke können aktuelle Multifunktionsgeräte schlagen, die längst über den schlichten Vierklang von Kopieren, Drucken, Scannen, Faxen hinausgewachsen sind – was sich allerdings längst noch nicht in allen Unternehmen mit mobilen Arbeitskräften herumgesprochen hat. Für IT-Dienstleister eröffnen sich damit neue Absatzchancen: das „Remote-Office“, das digitale und analoge Kommunikation integriert. Wenn die Unternehmensentscheider erst einmal verstanden haben, dass Anwender mittels Mobile Print-Anwendungen Dokumente vom Smartphone oder Tablet  per E-Mail an eine bestimmte Adresse schicken können und dann diese E-Mail oder ihre Anhänge mit einem PIN Code an jedem beliebigen MFP ausdrucken können, dürfte sich so manche Augenbraue nach oben bewegen. Und wenn sie dann noch erfahren, dass die neueste Generation dieser Allrounder Papierdokumente nicht mehr nur scannt und als PDF-File ablegt, sondern als native Excel- oder Word-Datei sichert und auf einem beliebigen Speicherplatz wie SharePoint Online, Google Drive, Evernote, PaperPort Anywhere oder Salesforce.com hinterlegt, sollte die Investitionsbereitschaft durchaus im grünen Bereich liegen.

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